Sprechstunde: Open Source und Medizin

Referenten:

Christina Lohr (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Luise Modersohn (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Termin: Sonntag, 15:00 , Raum V4

Forschungsfragen in der Medizininformatik werden oft datengetrieben beantwortet – ohne echte Patientendaten keine Forschung zur Verbesserung von Behandlungen. Patientendaten unterliegen der Schweigepflicht; die 2018 in Kraft getretene DSGVO und die damit verbundene Unsicherheit bringt Probleme und offene Fragen. Schlagworte wie »Big Data« und »Künstliche Intelligenz« versprechen eine Antwort. Es gibt jedoch viele gegensätzliche Auffassungen, wenige Antworten und viele Fragen. Öffentlich geförderte Forschung soll Ergebnisse zugänglich machen. Klinische Einrichtungen müssen neben Wirtschaftlichkeit auch Datenschutz beachten, Open Source wird nur an einigen wenigen Stellen eingesetzt, z. B. für Kommunikationstandards im Backend von Informationssystemen.

Im Vortrag wird ein Überblick über den aktuellen Stand gegeben sowie diskutiert, wie Open Source in klinischen Einrichtungen eingesetzt werden kann, und gezeigt, wo künstliche Intelligenz in der Medizin möglich ist.

Erwünschte Vorkenntnisse: keine

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