Maschinelles Entscheiden: Keine Regel ohne Ausnahme?

Referent:

Michael Hierweck (Informatiker, Vorstand der Hostsharing eG, Hostsharing eG)

Termin: Samstag, 10:00 , Raum V2

Menschliches Denken nutzt Regeln und Ausnahmen. Wie kann dies maschinell realisiert werden? Beschreibungslogiken sind Untermengen der Prädikatenlogik erster Stufe, die günstigere Berechnungseigenschaften besitzen. Eine Möglichkeit, nichtmonotones Schließen für Beschreibungslogiken zu ermöglichen, basiert auf Zirkumskription. Die Grundidee ist, neben klassischen Regeln auch unsichere Regeln zu betrachten, die von einzelnen Individuen verletzt werden dürfen. Modelle sind dann diejenigen Interpretationen, in denen Regeln von möglichst wenigen Individuen verletzt werden. Das Vorgehen wird an praktischen Beispielen illustriert.

Erwünschte Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in Mengenlehre sind für das Verständnis erforderlich. Grundkenntnisse in Beschreibungslogik sind hilfreich, auch wenn eine kurze Einführung gegeben wird.

Weitere Informationen: Kurz-Paper