Ohne GNU Autotools: Software einfacher bauen mit Meson

Speaker:

Robert Tiemann (Softwareentwickler, T+A elektroakustik GmbH & Co. KG)

Scheduled time: Saturday, 11:00 , Room V4

Das GNU Build System ermöglicht seit mehr als 25 Jahren ein standardisiertes Bauen von Software-Projekten. Der bekannte Unix-Dreisatz „./configure && make && make install“ wurde durch die GNU Autotools etabliert. Das System gilt als ausgereift – aber ist es noch zeitgemäß? Kann es aus heutiger Sicht noch als einfach bezeichnet werden?

Meson, als neuartiges Build-System mit Unterstützung für eine Reihe von Programmiersprachen, kommt modern und ohne Altlasten daher. Es verspricht Geschwindigkeitsvorteile und eine besonders einfache Konfiguration und Nutzung. Ermutigt durch das GNOME-Projekt, das derzeit komplett auf Meson umgestellt wird, hat der Vortragende nach ca. 20 Jahren Erfahrung mit dem GNU Build System seine Projekte ebenfalls auf Meson umgestellt.

Wie einfach ist Meson nun wirklich aus Sicht des Entwicklers und Endanwenders? Kann Meson alles, was ein Build-System können muss? Wie schlägt sich Meson bei Cross-Compilation? Und was haben Ninjas mit der Sache zu tun? Ein Erfahrungsbericht mit (etwas) Tiefgang.

Desired previous knowledge: Allgemeines Grundlagenwissen über Build-Systeme