Proxmox Configuration Based on Best Practices

Referierende:

Michael Maurer (B1 Systems)

Termin: Sa, 09:00 - Raum V2 - Dauer 60 Min.

Proxmox VE hat sich als leistungsstarke Open-Source-Alternative für Hyper-Converged Infrastructure etabliert. Doch für wen ist die Plattform geeignet und wo liegen die Grenzen im Vergleich zu Hyperscalern wie OpenStack? Der Vortrag liefert einen praxisnahen Leitfaden basierend auf »Best Practices«. Wir beginnen mit der fundamentalen Entscheidung: Ist Proxmox das richtige Tool? Danach skalieren wir das Setup live durch verschiedene Hardware-Szenarien:
1. Single Node: Datensicherheit mit ZFS.
2. 2-Node Cluster: Die Problematik des Split-Brain und warum ein QDevice (Quorum Device) unverzichtbar ist.
3. 3- bis 5-Node Cluster: Deep Dive in die Netzwerk-Topologie.

Im zweiten Teil übertragen wir diese Architektur in die Praxis. Wir gehen in die Proxmox Web-UI und demonstrieren, worauf bei der Konfiguration zu achten ist:
- Netzwerk: Einrichtung von LACP-Bonds und VLAN-Trennung für Frontend/Backend-Traffic.
- Storage: Optimale Einstellungen für Ceph und ZFS.
- High Availability: Konfiguration von HA-Gruppen und Fencing.

Ziel ist es, Administratoren das Rüstzeug für eine stabile, wartbare und performante Proxmox-Umgebung an die Hand zu geben.

Erwünschte Vorkenntnisse: Grundlegendes Verständnis von Virtualisierungskonzepten, Linux-Administration und Netzwerktechnik (IP, VLANs). Erfahrung mit Proxmox ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.