Digitale Barrierefreiheit & ein Blick auf Neurodiversität
Referierende:
Ramona Kaufmann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Digitale Teilhabe an der Hochschule Bremen)
Termin: Sa, 10:00 - Raum W1 - Dauer 180 Min.
Allerspätestens mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) sollte klar sein, dass das Thema Digitale Barrierefreiheit bzw. Zugänglichkeit ein wichtiges Thema in der Web- und Software-Entwicklung sein sollte. Oftmals wird auf automatisierte Tests dabei gesetzt. Doch u.a. für Bedarfe von Nutzer*innen, die autistisch sind, sich im AuD(H)S-Spektrum sehen, ist das keine gute Lösung.
In diesem Workshop wollen wir uns den Themen Neurodiversität und Neurodivergenz, Bedarfen von Nutzer*innen im AuD(H)S Spektrum und deren Berücksichtigung bereits bei der Softwareentwicklung widmen.
Nach einem Input wollen wir zusammen mit den Teilnehmenden den Möglichkeiten der Anwendung in den jeweils eigenen Projekten nachgehen. Wir werden erste Ansätze vorstellen, aber keine Komplettlösung. Der Workshop-Charakter, das gemeinsame Erarbeiten und Besprechen von Ideen und Umsetzungsstrategien in unterschiedlichen Projekten der Teilnehmenden stehen im Fokus.
Der Workshop richtet sich an Software- und Web-Entwickler*innen sowie an Projekt- und Community-Manager*innen - insb. an Personen in FOSS-Projekten.
Erwünschte Vorkenntnisse: Es wäre gut, wenn die Teilnehmenden eine grobe Idee haben, worum es bei Digitaler Barrierefreiheit geht und was ihre eigene Rolle dabei ist.
Die Bereitschaft, beim Workshop aktiv Erfahrungen und Ideen zu teilen, wäre super!
Menschen, die sich selbst im AuD(H)S-Spektrum bewegen, sind herzlich willkommen. Wenn es etwas gibt, das wir beim Workshop berücksichtigen sollten, damit alle gut teilnehmen können, teilt die Bedarfe gerne mit.
Weitere Informationen: Kurz-Paper
Anmeldeschluss ist der 24.03.2026.
