Bauplan

Open Hardware

Antje Schreiber, 11.12.2008

Mehr lernen durch Mitmachen

Die Bastler unter den Besuchern dürfen sich wieder freuen. Auch zu den Chemnitzer Linux-Tagen 2009 wird es einen Open Hardware-Workshop geben. Organisator Andreas Heik verrät dazu schon einmal ein paar Details:

Im Fokus steht die Programmierung von AVR-Mikrocontrollern mit Open-Source-Werkzeugen. Das Herz des für den Workshop erwerbbaren Bausatzes bildet diesmal ein Atmel ATmega32 in Verbindung mit einem Ethernet Controller. Ein softwarebasierter IP-Stack ermöglicht damit die Kommunikation der Demoplatine im Netz. Für eigene Erweiterungen sind 16 I/O-Pins herausgeführt, wovon acht als analoge Eingänge fungieren können. Ein serielles Interface wird die Softwareentwicklung und das Debugging unterstützen.

Das Board beinhaltet unter anderem einen Temperatursensor – so kann der Programmierer bei Erreichen einer bestimmten Temperatur eine Aktion (z.B. eine Kühlung) auslösen lassen. Auf jeden Fall wird der Open-Hardware-Workshopteilnehmer ganz genau ,,wissen, was drin steckt''.

Wer jetzt schon ein Kribbeln in den Fingern verspürt, sei auf Januar verwiesen, denn mit Erscheinen des Programms werden auch die Anmeldungen möglich sein.

Wer, wie Andreas, Lust hat, sein Interessengebiet in kleinem Kreis anschaulich vorzustellen und zum Mitmachen, Programmieren und Ausprobieren einzuladen, kann noch bis zum 5. 1. 2009 ein Workshopthema einreichen. Mit einer Länge von ungefähr drei Stunden und einer begrenzten Teilnehmerzahl bietet ein Workshop gegenüber dem Vortrag die Möglichkeit, sich intensiver mit dem Thema zu befassen und auch als Referent Anregungen zu erhalten. Praktische Übungen am mitgebrachten Laptop können und sollen die Erläuterungen begleiten. Funknetz und Kabelanschlüsse sind vorhanden.

zuletzt bearbeitet am 10.12.2008 von Antje Schreiber