Warum nimmst Du nicht einfach Skype? - Vier Jahre später ...

Referierende:

Dr. Irmhild Rogalla (Wissenschaftliche Leiterin, Institut für praktische Interdisziplinarität)

Termin: Samstag, 16:30 - Raum V1 - Dauer 90 Min.

Telefonieren mit Unterstützung durch eine Gebärdensprachdolmetscher*in per Videokonferenz-Anwendung: Das war 2017 mein Beitrag zu den CLT. Inzwischen sind vier Jahre ins Land gegangen, in denen die Nutzung von Videokonferenzen - auch 'dank' der Covid 19-Pandemie - zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Immer noch nicht selbstverständlich sind aber Barrierefreiheit sowie die Nutzung von Open Source Systemen.
Im Vortrag werden einige proprietäre (Zoom, WebEx, ...) und Open Source (BBB, jitsi, ...) Videokonferenz-Anwendungen vergleichend vorgestellt, insbesondere im Hinblick auf Anforderungen an Barrierefreiheit. Besonders berücksichtigt (und vorgeführt) werden dabei Anforderungen, die durch eine Verdolmetschung in Gebärdensprache entstehen (z.B. Sichtbarkeit der Dolmetscher*innen, Festhalten bestimmter Videofenster).
Die gemeinsame Diskussion soll sich mit der Frage beschäftigen, wie sich Barrierefreiheit insbesondere bei Open Source bzw. Freier Software verbessern lässt.

Erwünschte Vorkenntnisse: Notwendig: Keine; aber gut wären Kenntnisse/Erfahrungen in (technischer) Barrierefreiheit sowie mit Videokonferenz-Systemen (und ihren technischen Grundlagen)

Weitere Informationen: Kurz-Paper

Material zum Beitrag: Folien (10194 KiB)

Cloud-Pad für Publikumsinteraktion: Pad

Video-Aufzeichnung:

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