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5. CLT
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Allgemeines Vorträge Workshops Demos Praxis Dr. Tux Service Presse
Date: Tue, 4 Mar 2003 11:26:33 +0100 (MET)
From: Ralph Sontag 
Reply-To: linux-tag-org@tu-chemnitz.de
To: linux-tag-news@tu-chemnitz.de
Subject: 5. CLT: "... fast schon ein kleiner Wasserfall"

Das Wichtigste in Kürze:
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* 10% mehr Besucher, über 1800! Das ist Spitze!

* viele, viele Helfer und Mitstreiter - wir können gar nicht alle nennen

* Vortragsmaterialien kommen online - allmählich

* Es gibt Fundsachen - Verlierer bitte melden

* Feedback-Mails werden alle gelesen!

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... und ausführlich:
--------------------

Der Trubel ebbt ab, die Technik erreicht nach und nach wieder ihre
angestammten Plätze und erste Schlafdefizite wurden aufgeholt.

Der 5. Chemnitzer Linux-Tag ist Geschichte.

Wir sind ein wenig überwältigt: Nachdem andere Veranstaltungen über
weniger Interesse klagten, nahm die Zahl der Gäste bei uns im Vergleich
zum Vorjahr um 10% zu! Das ist ein gewaltiger Ansporn - und zugegebener-
maßen auch eine gewisse Last, wenn wir an das nächste Jahr denken.  :-)

Ein Dank geht in so viele Richtungen: Den Referenten für ihre Beiträge,
den Zuhörern für ihr Interesse, den Sponsoren für die Unterstützung,
den Helfern für ihre nahezu Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft ...

Die Philosophie, in einer Gemeinschaft zu leben, wo man gibt und nimmt,
war während beider Tage zu spüren. Wenn alle Probleme als freundliche
Bitten und nicht als Forderungen herangetragen werden, macht die Arbeit
Spaß.

Ein paar Fakten:

Mit über 1800 Besuchern bleibt der Chemnitzer Linux-Tag der Größte seiner
Art im Osten Deutschlands. Experten und Einsteiger kamen gleichermaßen
zu ihrem Recht. Wer hätte geglaubt, daß sich am Sonntagnachmittag 180
Gäste von Elisabeth Bauers Shellzaubereien verführen lassen wollen?
Und daß parallel dazu 150 Leute die Bekämpfung von SPAM bei Frank Richter
studieren werden?
Noch ein zweiter Frank Richter schaffte sich: Mit seinem Team heilte
er 50 Rechner in der Praxis Dr. Tux. Hier steckten die Experten z.T.
sehr viel Arbeit in kleine, fiese Hardware-Inkompatibilitäten.

Daß alles reibungslos ablief, verdanken wir rund 180 Helfern. Viele davon
haben mit Linux nur am Rande zu tun - daß Sie sich trotzdem wohl fühlten,
beweist die Offenheit und Freundlichkeit der Freaks.

Ein Vortrag wurde kurzfristig (5 Minuten vor Beginn) abgesagt. Ein Gast,
der zufällig drei Monate zuvor dasselbe Thema aus anderer Sicht auf der
DFN-Tagung beleuchtet hatte, sprang kurzfristig ein - und so wurde
der Beitrag zur dynamischen Bandbreitenbeschränkung doch noch ein Erfolg.
Dank an Jan Horbach für diese außergewöhnliche Leistung!

Die ebenfalls kurzfristig ausgefallene Live-Schaltung nach Wilhelms-
haven konnten wir jedoch nicht kompensieren - so viele zeitgleich 
laufende Vorträge, die man übertragen könnte, gibt es eben nicht in der
Welt. René Caspari erläuterte dafür in dieser Zeit die Technik, mit der
es gelaufen wäre, wenn es gelaufen wäre.

Unsere Security leistete hervorragende Arbeit - es gab weder Verluste
noch Störungen und kaum Zwischenfälle.

Sehr unterschiedlich war der Trubel im Kinderspielzimmer: Während zu
Spitzenzeiten fast ein Dutzend Kinder die volle Aufmerksamkeit unserer
Helfer beanspruchten, gab es während der Mittagsschlafenszeit auch
mal ruhige Momente.

Die Merchandising-Artikel waren schneller ausverkauft, als wir erwartet
haben. Selbst das Gnu, das drei Jahre lang brav die Information betreute,
fand eine neue Heimat. [Schade, ich hatte mich schon dran gewöhnt. ;-) ]
Nur ein Pinguin (30 cm, 22 EUR, reserviert, aber nicht abgeholt), wartet
noch.
Dafür hatten die Mitstreiter alle Hände voll mit Knoppix zu tun. Nachdem
die c't eine solche CD in einem ihrer Hefte beigelegt hatte, rechneten wir
nicht mit einem derartigen Ansturm. 

Unser "Indoor-Camping" war restlos ausgebucht. Man bat uns, im nächsten
Jahr die große Mensa zu reservieren. Nun ja, das ist dann vielleicht doch
etwas übertrieben und würde auch unserem Catering-Team zu viel abverlangen.

Die Caterer haben sich schon so wahrlich selbst übertroffen. Fast rund um
die Uhr wurden die Helfer versorgt. Parallel dazu arbeiteten das Team
neben der großen Treppe. In Spitzenzeiten gab natürlich auch mal Schlangen,
wenn vier Vortragssäle zugleich die Scharen entließen, aber lange warten
mußte eigentlich niemand - und dank dieses Einsatzes mußten wir nicht
mit den "Messepreisen" professioneller Anbieter arbeiten.

An dieser Stelle auch ein Dank an die Uni: Wenn binnen 15 Minuten am
Abend ein Elektriker kommt, um einen Stromausfall (zum Glück nur an wenigen
Punkten) zu beseitigen, ist das einfach Spitze. Die Besucher haben davon
wahrscheinlich nicht einmal etwas bemerkt.

Überraschend groß war der Sturm auf die Keysigning-Party. Rund 60 
Schlüsselbesitzer standen dort in einer langen Zweierreihe, Zahlen murmelnd
und Ausweise präsentierend gegenüber - ein beeindruckendes Bild.

Reinhard Detzner fand mit seinen Aquarellen viel Aufmerksamkeit. Er
ist selbst "vom Fach" und freute sich sehr, seine Arbeiten sozusagen vor
vertrautem Publikum präsentieren zu können.

In den nächsten Tagen werden wir die Materialien der Vorträge soweit
sie uns zur Verfügung stehen, auf der Linux-Tag-Seite verlinken. Auch
Mitschnitte als MP3-Files wird es teilweise geben. Bitte geben Sie uns
und den Autoren etwas Zeit.

Einige Fundsachen haben sich bei den Aufräumarbeiten angefunden. Wer etwas
vermißt, melde sich bitte - sollte sich eine Zuordnung herstellen lassen,
schicken wir es zu.

Unsere WWW-Seite enthält ein Feedback-Formular. Wir versprechen: Alle Mails
werden gelesen, alles wird diskutiert. Die ersten Beiträge sind bereits
eingetroffen - und motivieren uns sehr ... :-) Danke!

Soweit eine erste Auswertung. Wir werden nun wieder etwas Ruhe einziehen
lassen - seien Sie nicht beunruhigt: Sobald wir wissen, ob und wie es
den 6. Chemnitzer Linux-Tag gibt, melden wir uns wieder! Sollte dann der
eine oder andere Hinweis doch nicht berücksichtigt worden sein: Pardon!
Manchmal gibt es Gründe, manchmal sind es einfach Fehler - man muß an zu
viele Dinge denken.

Ich schließe mit einem Zitat aus einer Feedback-Mail, daß mir besonders
gefiel:
"Zeigt allen, daß wir uns nicht von Redmond bevormunden lassen müssen.
Steter Tropfen höhlt den Stein und Euer Linuxtag ist fast schon ein
kleiner Wasserfall."

Viele Grüße!
	Ralph Sontag und ein müdes Team.

bearbeitet am 05. Mar 2003 17:40:21 Druckversion