Chemnitzer Linux-Tage
4./5. Maerz 2006
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NOC Review

Nachdem von verschiedenen Seiten Anfragen zum Netz und den dazugehörigen Statistiken kamen, hier nun eine kleine Auswertung.

Infrastruktur

Das Netz bestand wieder aus rund 60 zusätzlich zur Hausinfrastruktur installierten aktiven Netzkomponenten (Switches, Hubs, IP-Telefone und APs), an welche etwa 280 Kabel angeschlossen werden mussten. Der Anteil an Gigabit-Strecken nahm merklich zu, so war auch der Uplink an den Backbone der Uni und damit auch ins Internet ein Gigabit-Link. Das Funknetz im Haus hat flächendeckend 802.11b und 802.11g gesprochen. Neu war ebenfalls der Einsatz von IP-Telefonen, um eine zweite Infrastruktur für Sprachkommunikation zu haben. (Neben den beiden Funksystemen mit jeweils 12 Geräten.) Eine Prinzipskizze des Netzes (die automatisch aus dem CLT-Planungssystem generiert wird), kann als Geziptes Postscript (100k) oder SVG (110k) angeschaut werden.

CLT-Server

Der Linux-Tage-Server hat das Routing zwischen den 4 zusätzlichen VLans übernommen und das Maskerieren dieser Netze in Richtung Uni-Netz. Nebenbei war er auch zum Herausreichen von IPs per DHCP und als transparenter HTTP-Proxy im Einsatz. Insgesamt wurden rund 800 IPs an die Rechner in Linux-Live, den Vorträgen, der Praxis Dr. Tux, im Funknetz und im Kabelnetz ausgegeben. Anfangs gab es kleinere Probleme mit "wilden" Fremd-DHCP-Servern, aber diese wurden schnell behoben. Der Proxy hat an beiden Tagen zusammen rund 100 GB an Datenvolumen ins Haus geholt. Insbesondere ISO-Images von Distributionen haben gut für Traffic gesorgt. Aber dafür ist das Netz ja da. Bemerkenswert ist, dass die ersten 10 "besten" Sauger für rund 30% des Gesamttraffics verantwortlich waren.

Audio-Streams

Es wurde wieder versucht, von jedem Vortrag einen Audio-Live-Stream ins Netz zu bringen. Zumeist funktionierte das sehr gut. Ab und an gab es Aussetzer, weil ein Mikrofon einen Wackler hatte oder jemand über das Netzkabel des Aufzeichnungsrechners gestolpert war.
Insgesamt gab es rund 5500 Zugriffe von etwa 500 verschiedenen Rechnern auf die Streams, von denen etwa 1000 länger als 5 Minuten gehört wurden. Zusammenaddiert ergeben diese 1000 Streams rund 900 Stunden Übertragungszeit. Im besten Fall lauschten rund 35 Semi-Besucher per Internet einem einzigen Vortrag.
Die Daten wurden auch aufgezeichnet und werden nun nachbearbeitet. Sofern das Einverständnis des Vortragenden vorliegt, werden die Mitschnitte auch nach und nach zum Download in der Vortragsübersicht bereitgestellt. Das kann aber noch ein paar Tage dauern, wie man sich gut vorstellen kann bei ca. 90 Stunden Material.

Eine schöne Analyse des CLT findet sich im Interview mit Sven Guckes auf Radio TUX.

zuletzt bearbeitet am 16. Mar 2006 von Chris Hübsch 
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